Pastor Ulrich labert Mist

Sunday, February 8th, 2004 | Uncategorized

Heute musste ich beim Gottesdienst im Dom singen. Pastor Ulrich, oder Pu, wie er wohl auch genannt wird hielt die Predigt und wie immer war sie mal wieder sehr lang- und weilig. (Ich weiss dass der Witz alt ist, als hätte mich das jemals abgehalten, einen Witz zu machen.) Irgendwie habe ich immer das Glück, bei meinen Singterminen auf ihn als Prediger zu stossen.
Wie dem auch sei, sein Thema war heute das erste Gebot, zufällig kamen die Damen und Herren Domprediger auf die Idee, eine Predigtreihe über die 10 Gebote zu machen. Das hat wohl kaum was mit Herrn Kresnik zu tun, oder?
Er kam dann irgendwann dazu, dass es nur aus dem Respekt zu Gott eine Ethik geben könnte und Menschrechte ja auch nur im Bezug auf das erste Gebot “… Du sollst keine weiteren Götter neben mir haben…” zu bekommen sind. Und solche dummen Flachheiten muss man dann aushalten! Man kann ja noch nicht mal nebenbei lesen, denn einige Gottesdienstbesucher haben wohl nichts besseres zu tun, als die beständig die Chorbalustrade abzuscannen, ob denn da einer lesen würde. Zudem redet der “Pu” dann auch noch ständig so bedeutungsschwanger, dass er vor lauter “bedeutungshebenden Pausen” kaum einen Satz mit 4 Wörtern in der Minute schafft. Gute Güte.
Zum Glück habe ich das nächste Mal erst wieder im März Singdienst.
Aber eines muss noch gesagt werden: Nicht nur war der Tenor komplett versammelt, nein, wir hatten sogar noch einen mehr als geplant am Start, da Christopher freiwillig gekommen ist. Respekt. Der wusste sicher nicht, dass Ulrich am salbadern war.

No Comments to Pastor Ulrich labert Mist

Holger
9. February 2004

Hallo Malte,

wenn lesen nicht geht (wg. “Aufpasser”)- MP3 Player mit Hoerbuch. Waer das nix?

Gruss

Holger

Malte Diedrich
9. February 2004

Das wär nee Idee. Wo ist der iPod!

Harald
15. September 2004

Hallo Malte,
irgendwie verstehe ich Dich nicht ganz. Der Domchor ist doch ein Kirchenchor, in dem Du vermutlich freiwillig singst, oder wirst Du gezwungen? Wieso m u ß t e s t Du an dem Sonntag singen? Du sagst doch, das Singen im Domchor macht durchaus Spaß!

Hast Du mit dem Pastor über seine Predigt gesprochen? Wenn Du meinst, daß ein Pastor Mist labert: wärest Du nicht in einem anderen Chor besser aufgehoben? Warum quälst Du Dich so? Bist Du Masochist? Oder bist Du einfach nur noch recht unreif?

Malte Diedrich
15. September 2004

Ich bin in dem Chor, weil er in Bremen einer der besten und anspruchvollsten Chöre ist. Der Chor erarbeitet regelmäßig grössere Stücke und _ausserdem_ singt er (in kleineren Einheiten) ab und zu Sonntags im Gottesdienst, wobei man durch einen Plan eingeteilt wird. Wenn man nicht Sonntags singt, dann wird man auch nicht bei den grossen, (mir) wichtigen Stücken mitsingen dürfen. Insofern ist durchaus ein gewisser Druck vorhanden Sonntags zu singen. Ich hätte auch kein Problem damit, im Gottesdienst nur zu singen, das Zuhören müssen zwischendurch ist das Problem.
Und nein, ich habe nicht mit dem Pastor darüber gesprochen. Warum auch, ich bin nicht wegen des Pastors in dem Verein, und an seiner Retorik arbeitet er schon seit Jahren; es ist durchaus schon beabsichtigt, dass es klingt wie es klingt.
Und warum sollte ich in einen anderen Chor gehen, nur weil die Predigt eines Pastors der Gemeinde mir nicht passt? Es gibt andere Pastoren, deren Predigt ich weitaus mehr schätze, auch hat der Herr Ulrich in anderen Gebieten der Gemeindearbeit durchaus seine Fähigkeiten, ich muss nur alle paar Wochen mal zum Gottesdienst (den ja nicht immer der Herr Ulrich hält) und einen besserer Chor wird in Bremen auch nichtso leicht aufzutrieben sein.

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