Die vier goldenen Regeln zum richtigen Gebrauch von ss und ß

Wednesday, April 14th, 2004 | Internet gucken

Hier sind die vier goldenen Regeln für den richtigen Gebrauch von ss und ß noch einmal zusammengefasst:

gefunden beim Volker Weber.

1. Hinter kurzen Vokalen steht grundsätzlich ss, auch am Wortende:

Das Fass war nass nach der Fahrt im Fluss.
Ich wusste, dass du ihn geküsst hast, obwohl du ihn gehasst hast.
Jeder musste seinen Pass vorzeigen.
Nur keinen Stress!
Ich wüsste gern, wie das passiert ist.
Das Schloss war offen.
Er schoss auf Massen von Gösseln aus Russland.

2. Hinter langen Vokalen steht grundsätzlich ß:

Das große Floß trieb träge dahin.
Das Maß ist voll, der Spaß vorbei.
Ich vergaß, ihn zu grüßen.
Je größer das Verbot, desto süßer das Verlangen.
Im Schoß der Familie, zu Fuß über die Straße.
Schließlich und endlich fließt alles in den Orkus.

3. Hinter Doppellauten (Diphthongen), das sind au, äu, eu und ei, steht grundsätzlich ein ß, da sie die Natur von langen Vokalen haben:

Ich weiß von nichts.
Er war außer sich vor Wut.
Er äußerte einen scheußlichen Wunsch.
“Reißen Sie sich zusammen!”, befahl der preußische Offizier.
Mit schweißnassen Haaren soll man nicht nach draußen gehen.

4. In VERSALIENSCHREIBUNG wird das ß grundsätzlich als SS dargestellt:

ACHTUNG! SCHIESSÜBUNGSGELÄNDE!
PREUSSISCHES MUSEUM
VORSICHT BEIM ÖFFNEN DES REISSVERSCHLUSSES
FUSSGÄNGER STRASSENSEITE WECHSELN!

niemals:

MIT FREUNDLICHEN GRÜßEN

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