21C3 – Zusammenfassung und Nachlese.

Thursday, December 30th, 2004 | Laurie, Technik, Treehuggin Posse

So, das war er nun, der 21. Kongress des Chaos Computer Clubs. Was bleibt? Sehr nette (und kluge) Menschen kennengelernt, eine schöne Zeit gehabt, interessante Vorträge und ausserdem noch ein paar Blogger getroffen.

Mein persönliches Highlight war die erste Nacht, in der ich mit Joi Ito, Jimbo Wales, Elias und Daniel diskutieren konnte, mir ihre Erzählungen über die Menschen der Wikipedia anhören konnte, das Verhältnis von Bloggern und Wikipedianern beleuchtet bekam, mit Schrecken feststellte, wie sehr einige Leute unter (richtigen) Verrückten zu leiden haben, nur weil sie bei Wikipedia im Spotlight stehen, ein paar Infos über die Kosten der Wikipedia bekam und einige Anregungen zur Diplomarbeit mitnahm.

Am zweiten Tag kam dann der Vortrag von Joi Ito als (für mich) wichtigster Vortrag des Abends. Der wichtigste Hinweis für mich: Schnittstellen zwischen Blogs und der “richtigen Welt” schaffen (eine ausführlichere Mitschrift kommt von Ralf Graf). Auch der BSD Vortrag über den BGPDaemon waren sehr beeindruckend, zumal der Schockwellenreiter am Abend noch den Wert von Ciscos Patchmanagement weiter erläuterte. Am zweiten Abend verabschiedete ich mich nämlich für ein paar Stunden von BCC und fuhr nach Neu-Kölln, wo ich den Schockwellenreiter, Gabi, Zebu. Hedrik und Genossen Tabu (den ersten 20six Blogger, den ich kennenlerne) traf. Blogging war natürlich ein grosses Thema, etwas aus der Geschichte von Frontier und Radio Userland, viel Bier in grossen Krügen und auch ein paar Apple-Geschichten (die scheinen viel besser zu liefern, wenn der Bestellwert sich einer halben Million annähert). Auf dem Rückweg durfte ich feststellen, dass manchen U-Bahnlinien unvermittelt abgestellt werden, und dass man dann auch nicht sehr leicht aus dem Gewirr der Station unter dem Alexanderplatz herauskommt.

Der dritte Tag wurde erst mit ein paar Bloggern begonnen, unter anderem traf ich die Konferenzblogger und einen Mensch, der “Permission Marketing” macht. Das ist das beliebte “Du machst ein Gewinnspiel mit und danach ballern wird dich mit Werbung dicht”-Geschäft, wobei die das nicht auf Mails beschränken, sondern auch gleich noch SMS dazu nehmen. Er bemerkte auch ganz richtig, das dies die meisten Leute beim Kongress (aber ich denke eigentlich überall) wohl Spam nennen würden (Da wurde doch im Security Nightmares 2005 Vortrag etwas über den Wert von E-Mail für die Unternehmenskommunikation geweissagt). Danach war dann der Mac OS X Security Vortrag leider viel zu voll, so dass ich mit Nico Lumma erst Döner essen und dann Kaffee trinken ging, was sehr schön war und auc Ideen für Diplomarbeiten brachte. Ausserdem erwähnte er so einige Projekte, die in nächster Zeit losgehen, und wenn das alles so hinhaut wie er sagt, dann gibt es einige schöne Beispiele für gelungene Open-Source-Software Integration.

Ausserdem hat Angelo mir noch ein paar Dinge zu seinem Vortrag erläutert, was natürlich noch besser ist als im Saal zuzuhören und ich hab den entsetzten Aufschrei gehört, der durch das Einschalten des Lichtes durch das Hackcenter geht.

Jetzt hab ich nur 5% erzählt, nette Menschen nicht erwähnt und vermutlich wird der Artikel noch häufiger ergänzt. Auf jeden Fall dankeschön für die schöne Zeit an Gerrit, Serge, Jan und Kjen, es hat echt Spass gemacht und Serge: Nicht böse sein.

Dies ist übrigens mein 1000. Blogeintrag (wovon ungefähr 200 aber nur Gewichtsangaben sind) und mein Blog ist fast ein Jahr alt. Was für eine schöne Welt sich da eröffnet hat.

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