Die Mainzer bekommen Besuch

Monday, February 21st, 2005 | Internet gucken

Herr Bush kommt, das hat vielleicht schon jemand mitbekommen. Daniela Klages wohnt in Mainz, in der Nähe vom Bush’schen Besuchsweg. Und zählt auf, was den Bewohnern verboten wird:

  • Fenster kippen oder öffnen
  • Etwas auf dem Fenster hängen
  • Sich in der Nähe des Fensters unvorsichtig bewegen
  • Spontan die Wohnung verlassen
  • Spontan Freunde empfangen
  • Alleine das Haus verlassen
  • Zurück in Haus gehen
  • Garagen benutzen

Abgesehen von der Frage, warum (und ob) solche Einschränkungen erlaubt sind: Warum wird der eigentlich eingeladen?

Via Isotopp

No Comments to Die Mainzer bekommen Besuch

Lutz
22. February 2005

Zumindest die letzte Frage kann ich beantworten: George W. Bush ist Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Eine grosse Demokratie jenseits des Atlantik, von Europa aus gesehen.
Übrigens halten sogar viele seiner Wähler (!) George Dubya für einen Idioten. Klingt paradox, ist aber nicht doof: erstens hätten Terroristen weltweit seine Abwahl als Erfolg für ihre “Sache” gewertet. Zweitens soll er seine Fehler aus der ersten Amtszeit selbst ausbügeln, sagen viele Amerikaner.
Und warum soll man den gewählten Vertreter einer wohlmeinenden und zivilisierten Demokratie denn bitte nicht in Europa empfangen?
Die europäischen Waffengeschäfte sorgen auch nicht gerade für moralische Überlegenheit, tun sie das? Und Schröder würdet ihr privat zum Geburtstag einladen? Kommt mal runter, da drüben.

Malte Diedrich
22. February 2005

OK, war missverständlich. Die Frage ist eher, was will er damit bewirken? Es gibt durch die Sicherheit keinen Kontakt zu Menschen ausserhalb seiner üblichen Entourage, Schröder hätte man auch woanders treffen können und das ihm der Mainzer Dom so am Herzen liegt bezweifel ich auch ein wenig.
Dass Schröder und er sich Treffen sollen (und können), ist nicht die Frage, sondern eher, ob man das nicht ein weniger nervig für die Menschen in der Gegend hätte gestalten können (bzw. eine andere Gegend wählen). Das in Bezug auf Waffengeschäfte alle ihren Dreck am Stecken haben, soll unbestritten bleiben. Und Schröder einladen?

larsipulami
23. February 2005

[...] t. (In Brüssel war das wohl die Botschaft, glaubt man der taz von heute.) Was ich jetzt dank Malte weiß schreibt eine Mitbewohnerin der Blogosphere auf, welche zufällig direkt am Dompla [...]

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