BWL-Studenten sind Hohlköpfe

Tuesday, March 8th, 2005 | Internet gucken

zumindestens ein grosser Anteil. Das legt zumindest die kurze Studie und die Erfahrung des BWL-Professors Dr. Axel Freudenberger von der FH Mainz nahe. Prozentrechnung, Kapitalismus, Bundespräsident? Fehlanzeige. Dominik Schwind hat sich auch seine eigenen Gedanke dazu gemacht.
Wie frustrierend das aber als Dozent sein muss, im Bewusstsein zu lehren, dass die überwiegende Anzahl der Studenten überhaupt kein Interesse am Fach haben, sondern es aus offensichtlich anderen Gründen (oder aus Ratlosigkeit) gewählt haben. Ich bin nicht sicher, ob das in anderen Fächern (ausserhalb meines vorurteilsbeschränktem Erfahrungshorizonts) ähnlich ist. Gibt es viele Chemiker, die von dem Periodensystem keine Ahnung haben? Oder Mediziner, die nichts von Knochen und Muskeln wissen?
Oder wird BWL so als “Hauptsache studieren”-Fach gewählt. Kann man auf dieser Basis überhaupt ein Studium durchhalten?

(via Plomlompom)

No Comments to BWL-Studenten sind Hohlköpfe

mutant
9. March 2005

und ich dachte immer, die typen die sich beim abi so durchmogeln landen bei sozpaed oder kuwi…

Anonymous
9. March 2005

Ja sicher geht das. Was meinst du warum ich Dm studiere.

Malte Diedrich
9. March 2005

Ich befürchte ja, dass man das nicht mehr fürs Abi wissen muss.
Und liebe Anonymous: Macht das Spass? Willst du darauf dein Leben aufbauen? Oder seh ich das zu ernst?

Markus
9. March 2005

Würde eher sagen Kunstwissenschaften :)

Enno
23. March 2005

Das ist ja nix neues. Und ja, man kommt ohne solche schwierigen Hilfswissenschaften wie Bruchrechnung aus, kann ich aus Erfahrung bestätigen. BWL ist ja keine Wissenschaft.

Ich habe das als Nebenfach neben Informatik gewählt, weil ich chronisch uninformirt ins Studium kam, und plötzlich fragt wer “und welches Nebenfach?”, worauf ich völlig nicht vorbereitet war, und mein Kreuz bei BWL gemacht habe. Jetzt bin ich also abgeschlossener (Nebenfach-)BWLer, aber kann Dir ehrlich nicht sagen, auf welcher Seite Soll oder Haben zu stehen hat, oder wo man in dem Studium Mathematik oder Politik einsetzen könnte. Das ist alles inhaltsleeres Gefasele.

Nur in Marketing hab ich was gelernt. ber die Psyche von Marketing-Futzis.

Lounge with a view
17. October 2005

[...] … und für den / die ein oder andere ist es das erste. Ab Heute ist es ja soweit. Lina in St. Gallen, Pierre in Bremen und meine Schwester in Hamburg. Allen dreien viel Erfolg bei ihrem Studium. Ich hoffe doch mal Pierre bleibt Pierre, auch wenn er ab jetzt mit 1000en Wirtschaftszombies abhängt. Nicht, dass es in ein paar Jahren Pierre Ackermann heißt. BWL ist ja eh so eine Sache. Malte bringt es da doch ganz gut auf den Punkt. Unwillkürlich muss ich da an all die Bachelor of Business Administration Studenten denken, die ich hier so getroffen habe (”Joah, also ich studiere das hier, weil ich dann später mehr Geld verdiene”). Null dahinter, aber die Show haben sie alle schon gut drauf. Aber ich schweife ab und bevor mich jetzt alle hassen: Ja, ich weiß nicht alle sind so. Und ja: Es gibt auch welche die nicht so sind. Ich bin mir zum Beispiel ziemlich sicher, dass Jens nicht in diese Kategorie fällt. Und ich habe auch ein paar andere getroffen, auf die das sicherlich nicht zutrifft. Ich habe aber viel viel mehr getroffen, die einfach keinen Plan haben, was sie im Leben so machen wollen und was mit Geld geht ja immer. Bei Pierre bin ich mir aber doch ziemlich sicher, dass er sein Ding macht. Und vor allem auch gut macht. Lina sowieso und meine Schwester hat es mit Sinologie glaub ich auch ganz gut getroffen. Kann also doch nichts mehr schief gehen, oder…? [...]

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