Techniktest Extreme – Fuss gegen Standard-Ladegerät CST-60

Saturday, August 6th, 2005 | Technik

Von Zeit zu Zeit mache ich ja bekanntermassen Hardcore Tests mit meinem Equiqment, heute war das Handyladegerät dran, das beim Sony-Ericsson K750 dabei war. Es heisst Standard-Ladegerät CST-60 und ist, soweit darf ich das Ergebnis vorwegnehmen, sehr stabil.
Es sieht so aus:
Standard-Ladegerät CST-60
und der Testaufbau war recht simpel: Beim Auspacken der Urlaubssachen wurde es mit der flachen Seite nach unten gelegt, die Kontakte für die Steckdose zeigten gerade nach oben. Testfrage war nun, was ist stabiler, das Ladegerät oder mein Fuss und was kann ich sagen: Das Ladegerät hat mit Bravur bestanden. Anstandslos bohrten die beiden Steckdosenkontakte sich in meinen Fuss, bis der Anschlag ein weiteres Vorankommen unterband. Ich beendete den Test an dieser Stelle, recht zügig, mag ich hinzufügen, nahm das Gerät aus meinem Fuss, liess meinen Kreislauf nach unten absacken und bat das Serviceteam vom Arbeiter-Samariter-Bund mich ins Bremer Zentralkrankenhaus zu fahren. Die Ärzte da fanden das zwar spannend, konnten aber nix gross machen, weswegen ich jetzt mit einem potentiellen Steckdosenanschluss unter der Fusssohle auf meinem Bett sitze und die Ingenieure bei Sony-Ericsson bewundere.
Dankenswerterweise hat Christine mich mit dem Wagen von Holger nach Hause gefahren, so musste ich nicht den Fussweg antreten. Hoffentlich haben die beiden noch das angebotene Bier getrunken, sie hatten ja einen Grund zum Feiern.
Das Wort “Plugin” bekommt so eine ganz neue Bedeutung…

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No Comments to Techniktest Extreme – Fuss gegen Standard-Ladegerät CST-60

Sebastian
8. August 2005

Autsch!

Nur gut daß das kein geerdeter amerikanischer Stecker mit drei Nübbens war…

Holger
8. August 2005

Kleiner Tipp am Rande, Du solltest Deine “Testergebnisse” ruhig auch an Sony-Ericsson melden. Das aus mehreren Gründen:

1. Dir ist ein durchaus ernsthafter Gesundheitsschaden durch eines ihrer Produkte entstanden. Das soll nun nicht heißen, dass Du gleich auf hohen Schadenersatz losgehen solltest. Aber immerhin gibt es europaweit gesetzliche Vorschriften, die Unternehemn dazu verpflichten, sicherzustellen, dass von ihren Produkten kein Schaden für Verbraucher ausgehen kann/darf/soll. Aber genau das ist hier geschehen.
Sollten Unternehemen die Schadenswahrscheinlichkeit nicht konstruktiv abstellen können (Ladegerät kann danach beispielsweise nicht mehr in der Stellung, die Du “getestet” hast, liegen), müssen sie zumindest in der Gebrauchsanleitung davor (vorhersehbare/r Fehlanwendung/Mißbrauch) warnen. Vile Firmen, zumindest die, die es mir der Umsetzung dieser rechtlichen Vorschriften ernst meinen, sind häufig dankbar für dererlei Hinweise. Denn wer kann schon alles vorausahnen, sebst wenn er von Rechtswegen dazu verpflichtet ist?

2. Unternehmen mit hohem Servicegrad zeigen sich oftmals für “Fehlermeldungen” gerne erkenntlich. Einfach mal testen.

3. Du hast gleich eine Fortsetzungsstory.

Weiterhin gute Besserung und kauf’ Dir ein paar Clogs für zu Hause.
Z.B. hier: http://www.fusaro.de/index.html?lang=de

Malte
8. August 2005

Ok, ich hab denen geschrieben und vorgeschlagen, dass die Rückseite vielleicht rund sein sollte. Mal sehen…

Roland
8. August 2005

Das geht auch schlichter: Der Stecker meines Nokia-Ladegeräts ist einfach länglich, so dass er normalerweise auf der Seite liegt.

mutant
8. August 2005

aehm, das ist sowas von widerlich!!!
aber: ich wuerde das nicht als bug, sondern als feature sehen.
wer weiss, was passiert waere, wenn das zeugs irgendwann gebrochen waere. plastiksplitter im fuss sind sicher noch unangenehmer.
btw: malte, sind deine fuesse aus butter?

Malte
8. August 2005

Eher Käse… Man muss nur genug Schwung haben, dann geht das.
Plastiksplitter sind sicher unangenehmer, das stimmt.

Markus
8. August 2005

Hab das eben mal mit dem Ladegerät meines D750i getestet. Dürfte das gleiche sein und ich kann sagen: AUTSCH! Gute Besserung … (Bin ja mal gespannt, ob eventuell demnächst ein Warnhinweis beim Update-Service angezeigt oder eine große Rückrufaktion gestartet wird :) )

[...] Heute wollten Pia und ich den Mast der Samica abermals legen, um ein Gewinde hineinzuschneiden, das das alte Gewinde, das zur Befestigung der Antenne und der Windfahne dient leider komplett ausschlagen ist. Leider sprang der Motor nicht an und so reparierte ich erstmal den Motor. Das Problem war zum Glück klein, nur das Ein- und Ausbauen dauerte recht lange. Dann war leider keine Zeit mehr, den Mast zu legen, also nutzte ich die Restzeit, um das Treibstofflager aufzuräumen und ein paar Kanister auszusortieren, die wir nicht immer im Schiff haben müssen. Als es dann Zeit war zu gehen nahm ich die Kanister, Pia ging hinter mir und ich sprang elegant wie immer auf den Steg. Dieser war auch rutschig wie immer, was dazu führte, das ich mich gut der Länge nach hinlegte und meinen rechten Unterschenkel kräftig aufschürfte. Damit ist jetzt auch der Bereich zwischen dem Fuss und dem Knie versorgt und Frauen stehen ja eh auf Narben. Wie dem auch sei, ich lag da so rum und ein Boot der Küstenwache, hier in Gestalt der Wasserschutzpolizei rauschte heran. Der Herr Wasserschutz kam auf den Steg, legte sich dabei nicht hin und nahm galant aus Pias Hand die Kanister, Werkzeug und die Taschen, die ich eigentlich übernehmen wollte. Ich sass dabei ein paar Meter daneben und wartete auf das Nachlassen des Schmerzes. Ich war beeindruckt, so mag ich meine Steuermittel bei der Arbeit. Der Herr Amtmann war allerdings weniger an uns als am Inhalt unserer Kanister interessiert, suchte er doch eigentlich den Verursacher der Ölspur, die sich deutlich sichtbar im Hafenbecken zeigte. Er leuchtete in und schnüffelte an den Kanistern, bemerkte, dass sie trocken und sauber waren und war ganz enttäuscht, das sie offensichtlich seit vielen Jahren nicht mehr benutzt wurden. Das die trocken waren, liegt übrigens daran, dass da vor 5-6 Jahren mal Benzin drin war und die Reste sind natürlich im Laufe der Zeit verdunstet. Dann wünschte er uns einen schönen Tag, sprang zurück auf sein Boot und war weg. [...]

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