Vom Handy bloggen in 39 einfachen Schritten

Wednesday, November 9th, 2005 | Technik, Weblogsachen

Soll ja supermodern sein, also will ich das auch mal machen:

  1. Email auf dem Handy einrichten. Ging recht einfach, kann man sich nämlich eine SMS zuschicken lassen.
  2. Kosten rausfinden. Nicht so einfach, aber dann doch: GPRS bei O2 Genion kostet ca. 10 Cent pro Tagesgebühr und ca. 10 Cent pro 10 KB
  3. Mailaccount einrichten. Ich hatte bei 1und1 noch einge über, also hab ich da einen genommen. Interface ist ungeheuer langsam.
  4. Testpost vom Handy.
  5. Reload bei 1und1. Warten.
  6. Warten. Interface ist ungeheuer langsam.
  7. Warten. Interface ist ungeheuer langsam.
  8. Mail wird als Spam einsortiert. Mist. Mich selbst ins Adressbuch eingefügt. Feststellen, dass man durch das GMail Interface verwöhnt worden ist.
  9. Testpost vom Handy
  10. Reload bei 1und1. Warten.
  11. Warten. Interface ist ungeheuer langsam.
  12. Warten. Interface ist ungeheuer langsam.
  13. Mist. Immer noch Spam. Spamschutz ausschalten.
  14. In WordPress alle Daten eingetragen.
  15. Testpost von eigenen Emailaccount
  16. Geht. Super!
  17. Testpost vom Handy.
  18. Mist, falsche Codierung (Das Blog läuft unter UTF-8, das Handy verschickt ISO-8859-1 kodierte Mails)
  19. Im Handy lässt sichs nicht ändern. Auf der WordPressseite nach Lösung suchen
  20. Lösung findet sich als Plugin: Postie
  21. Postie installieren
  22. Postie lässt sich nicht konfigurieren, es beisst sich mit dem Kommentare-per-Email-abonnieren Plugin
  23. Kommentare-per-Email-abonnieren Plugin aktualisieren
  24. Postie schmeisst meine Mails weg. Als Admin will ich nicht posten.
  25. Eigenen Benutzer für mobile Einträge einrichten.
  26. Testmail vom Handy
  27. Klappt
  28. Testmail vom Handy mit Bild
  29. Bild zu gross
  30. Postie kann die Bildgrösse ändern, wenn die GD-Library installiert ist, also GD-Library installieren
  31. Geht nicht, Mist.
  32. 30 Minuten nach dem Fehler suchen
  33. Apache neustarten, GD geht
  34. Kopf verbinden, leicht blutig, weil zu stark und zu oft gegen die Wand geschlagen
  35. Postie auf richtige Bildgrösse einstellen
  36. Testmail vom Handy
  37. Alles geht!
  38. Cronjob für das Abrufen der Emailadresse einrichten
  39. Fertig.

Jetzt muss ich nur noch rausgehen.

Nachtrag: Pia stolz von der neuesten Errungenschaft erzählt, sie fragt: Nennt man das nicht Moblogging? Hab ich neulich in der Freundin gelesen, die lag beim Arzt rum.
Mist. Ich wollte doch ganze vorne sein und nun stehts in der Freundin.

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No Comments to Vom Handy bloggen in 39 einfachen Schritten

Jeriko
9. November 2005

Heeerrlich! Also zu lesen, nicht die Schwierigkeiten an sich. Die hatte ich übrigens auch, so dass ich ungefähr bei Schritt 18 aufgegeben hatte. War mir letztlich auch zu doof, ich bin halt kein 12jähriges Girlie dass SMS tippen kann wie andere Leute Fließtexte…

Malte Diedrich
9. November 2005

Das merkwürdige dabei ist ja, das ich die Schwierigkeiten für gar nicht schlimm hielt und mir das Ganze, gewissermassen als Fingerübung, auch noch richtig Spass gemacht hat. Bin wohl doch Geek.
Wobei, SMS tippen ist auch wahrlich nicht mein Hobby, aber ich kann mit diesem Setup Bilder per Email posten.

mutant
9. November 2005

der nutzen hat sich mir seit dem aussterben der chaostage nicht erschlossen.
damals hatten wir theoretisch sowas gebastelt, wo man voicemails automatisch nach text umsetzen konnte und dann auf chaostage.de posten..
aber wir waren zu langsam…
naja, haben sie auch grad blog-probleme von flickr aus?

Malte Diedrich
9. November 2005

Also, warum das Ganze: Vor allem, weil es geht, aber auch, weil ich häufig mit’m Handy irgendwelche Photos mache und später vergeesse, die zu bloggen…
Und flickr geht gut.

Jens Matheuszik
11. November 2005

Also mit flickr geht es auch ganz praktisch.

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