EDV-Dienstleistung in Rechtsanwaltskanzlei

Friday, January 6th, 2006 | Technik

Ich hab in diesen Tagen in einer grossen Rechtsanwaltskanzlei angefangen, ich pflege dort deren Computer und das Netz. Sie hatten einige Probleme mit dem vorherigen EDV-Dienstleister und inzwiscchen verstehe ich auch, warum. Alle Rechner, auch der Server haben Windows 2000 installiert. Punkt. Kein Servicepack, kein Update, IE 5 ist noch drauf, keine Lizenzen (der “Dienstleister” verkauft gleichzeitig auch Soft- und Hardware) und die Rechner sind laut, zu teuer und viel zu gross (P4 mit 80 GByte, einer grossen Radeon Graphikkarte mit 256 MByte als Arbeitsplatzrechner). Das WLAN war offen (im Sinne von kein Schutz whatsoever), die Passworte für Router und WLAN Accesspoint waren noch die Auslieferungspasswörter und ausserdem hat er mehr Stunden im Monat bezahlt bekommen und einen besseren Stundenlohn bekommen. Dokumentation existiert natürlich nicht.
Unglaublich. Ich bin nicht frech genug.
Gut finde ich übrigens hier, dass (allein auf Grund der Grösse) eine Mitarbeiterin mir vorgeschaltet ist. So erledigt sie die kleineren Probleme, ersetzt kaputte Mäuse, hilft bei Word- und Excelproblemen und den ganze kleine Kram und ich werde nicht bei jeder Kleinigkeit angerufen (und treibe mein Stundenbudget mit Kleinigkeiten in die Höhe). Sehr schön.

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JeriC
6. January 2006

Muahaha. Die sind Deutschland.

Tina
6. January 2006

Am Besten finde ich dann noch das offene WLAN. In einer Rechtsanwaltskanzlei. Großes Kino.

JeriC
6. January 2006

noch besser find ich dort die nicht lizensierte Software.

Malte Diedrich
7. January 2006

Das sind beides zum Glück Probleme, die ich recht schnell beheben konnte. Schwieriger sind die strukturellen Dinge: Softwareauswahl, Backupsysteme, Kalender usw. Da kommt noch einiges.

doerfler
7. January 2006

*kopfschüttel* Und sowas nennt sich Dienstleister? Ich hoffe doch, dass der bald pleite ist.

Na dann wünsche Dir ein frohes Schaffen.

Stefan
8. January 2006

nett. hast du mal geschaut, wie die ip-adressen vergeben wurden? hatte einen ähnlichen fall. die frage nach dem netz rief bei allen ansprechpartneren bereits stirnrunzeln hervor. letztendlich basierte das netz eines gar nicht so kleinen und unbekannten unternehmens komplett auf der apipa-funktion von windows. ein zufälliges netz, quasi. mit jeder menge produktivgeräten.

Malte Diedrich
8. January 2006

Auch schön. Sind aber fest vergeben. Irgendwann ist ja auch mal gut :)

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