Bootcamp

Tuesday, April 11th, 2006 | Technik

Heute zum ersten Mal einem Kunden gesagt, er können den Mac ruhig kaufen, denn dank Bootcamp läuft ja Windows und OS X drauf und so kann er auch Windows nutzen, falls es nötig sein sollte. Der nutzt zwar nur ein wenig Adobe-Programme, Word und einen Browser, aber er war doch sehr beruhigt. Das wird nett mit dem Mac da, dann hört hoffentlich dieses ewige Gefrickel auf (“Ich hab mal diesen Registry-Optimierer runtergeladen, aber der ging nicht und da hab ich ihn wieder runtergeschmissen und nun geht Outlook nicht mehr und der Systemwiederherstellungspunkt ist auch nicht da.” “Doh!”)

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Holger
12. April 2006

Aber mal ganz ehrlich, kann das gemeine Windows an sich (sic!) denn etwas dafür, dass es komische (nicht lustige, oder doch?) Leute gibt, die anderen Leuten erzählen dass sie unbedingt ihre kaputte Software nehmen müssen, um ihr Windows schneller / besser / was auch immer zu machen?

Das ist halt der Unterschied zu nem Mac, dass man da auch ältere /weniger leistungsstarke Rechner einsetzen kann. Wobei der Hauptgrund für dieses tatsächlich teilweise vorhandne Gefrickel sicherlich aus einem anderen Systemverständnis der Programmentwickler (!= Windowsentwickler) herrührt. Würde all diese Leute mit ihrem “heruntergeldenen” VB6 auf OSX losgehen, dann hättest du da sehr bald genau das gleiche Problem.

Klar muss keiner dieses Zeugs benutzen, aber für die meisten Leute gilt halt Computer = Windows. Wenn die alle nen Mac hätten, dann wär das Geschrei aber groß…

Malte Diedrich
13. April 2006

Nee. Gar nicht.
Zum einen kann man ältere Macs gut einsetzen. Das Betriebssystem beim Mac wird tendenziell eher schneller als langsamer und die Bemühungen, z. B. Tiger auf alter Hardware einzusetzen zeugen auch von dem Bedarf.
Konzeptionell ist alleine die Windows-Registry schon ein gedanklicher Haufen Schrott. Und die Probleme machen nicht irgendwelche Frickellösungen, sondern genauso z. B. Outlook-Plugins von Microsoft selber, grosse Branchensoftware von lange eingeführten Unternehmen und eine derart wenig durchdachte Nutzerführung, dass solche Fehlbedienungen geradezu vorprogrammiert (Ha, get it?) sind…

Holger
13. April 2006

Na gut, ich will mich ja nicht streiten. Ich werd ja auch demächst (also sobald wieder Geld da ist) nen Mac anschaffen…

Aber wie gesagt, ich will halt nicht immerzu das Betriebssystem für Dinge verantwortlich gemacht sehen, die eigentlich von der Anwendungssoftware, von mir aus auch von den Outlook-Plugins, verbockt sind.

Es gibtz.B. sehr umfangreiche (UI-)Design Guides von Microsoft. OK, die sind zwar für jede Windows-Version wieder neu und anders, aber man kann ja nicht alles haben. Und natürlich hält sich da keiner dran. Warum das so ist steht auf einem ganz anderen Blatt.
Im Grunde find ich aber, dass ein Windows XP, das halbwegs sorgfältig konfiguriert ist, doch ein recht annehmbares Desktop-System ist

Ich würd mich einfach drauf einigen wollen, dass einerseits MacOS toll ist und durch die Konsequenz der Entwickler auch ein ziemlich einheitliches Look & Feel bietet, andererseits Windows an sich nicht an jedem Murks Schuld ist.

Martin
18. April 2006

Ich muss sagen, dass seitdem ich meine Familie zum Mac-Umstieg bewegt habe mein Leben viel einfacher geworden ist. Das ewige Gejammere meiner Eltern, weil etwas auf einmal nicht mehr funktioniert wie es sollte ist vorbei. Verständnissfragen gibt es aufgrund der klaren Struktur des Systems auch weniger.

Dabei ist Windows schon besser geworden. Ich muss es wenigstens nicht mehr wie Windows 98 jedes halbe Jahr neu installieren, weil es sich selbst ins Nirvana befördert hat. Zu komplieziert und unübersichtlich ist es trotzdem.

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