Von den Folgen der Zugehfrau

Monday, January 19th, 2009 | zuhause

Seit ein paar Tagen leisten wir uns eine Zugehfrau, damit wir nicht unsere paar freien Tage noch mit dem Reinigen der Wohnung verbringen müssen. Der offensichtliche Nutzen ist klar, die Wohnung blitzt und  ist staubfrei an Orten, die wir seit dem Einzug nie wieder gesehen haben. Wunderbare Sache.

Was ich allerdings vollkommen überschätzt habe, ist der disziplinierende Effekt, den die wöchentliche Anwesenheit der Perle hat. Natürlich wird vorher aufgeräumt, die gute Frau ist ja zum Putzen und nicht zum Aufräumen da. Und müssen die Klamotten da rumliegen? Wie sieht das denn aus? Na gut und eben noch das Bett machen, ist sonst eigentlich egal, ist ja eh keiner da. Naja nochmal eben den Kühlschrank und das Obst durchgehen, da kann sicher noch was weg. Und das abgewaschene Geschirr kann man ja schnell noch abtrocknen, das muss ja nicht bis heute abend herumstehen. Und die Wolldecke kann auch ordentlich zusammengelegt werden. Und die blöden Steuerunterlagen wegräumen. 

Und so kommt es dann, dass ich Montags eine Stunde früher aufstehe, um alles für die Ankunft der Putzfee bereitzustellen. Und dann noch schnell einen Tee in die Thermoskanne fülle, sie traut sich ja nicht, sich den selber zuzubereiten. Und noch das Papier da wegräume. Und die Schuhe ordentlich hinstelle.

Nachtrag: Ausserdem mag man ja so saubere Spülen nicht mehr benutzen:

saubere Spüle

saubere Spüle

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11 Comments to Von den Folgen der Zugehfrau

Frank Koehntopp
19. January 2009

Die Steigerung ist, dass man vorher nochmal durchsaugt und das Bad wischt. Kriegt man aus FRauen halt nicht raus ;)

Malte Diedrich
19. January 2009

Naja.

[...] entdeckt dann ja wöchentlich Neues: Unsere schon bekannte Zugehfrau steht für den Wechsel. Sie ist nämlich der Meinung, dass man wöchentlich die [...]

Stefan
20. January 2009

Der Begriff »Zugehfrau« fasziniert mich, kannte ich noch gar nicht und hätte ich mit Sicherheit auch falsch gedeute t…

Malte Diedrich
20. January 2009

Eine Zugehfrau ist im Gegensatz zum eim Haus wohnenden Personal jemand, die zu der Arbeit geht. Daher der Begriff.

Dirk
9. February 2009

Meine Güte, ist die Spüle sauber. Ich glaub, ich brauch auch mal wieder eine Zugehfrau. Warum ist eure nur in Hamburg, sonst würd ich mir die mal ausleihen!

Malte Diedrich
9. February 2009

Auch in Hamburg würde dir das nichts nützen. Die gute Frau ist ausgebucht.

Willy
28. February 2009

Hallo Malte,
gar keine Chance ? Unsere hat nämlich aus Krankheitsgründen aufhören müssen und ich hätte auch endlich mal wieder einen Grund gefunden aufzuräumen bevor die Zugehfrau kommt :-)

Malte Diedrich
28. February 2009

Tja, leider nein. Aber guck mal bei http://www.agenturmarypoppins.de/ ,die sind ganz gut.

sybille
25. September 2011

hut ab….ich bin auch private haushaltshilfe und finds immerwieder gut, wenn eine kundin mal danke sagt…den begriff zugehfrau kannt ich in diesem zusammenhang bis heut nich…ich hoffe sie haben noch arg viel freude an ihrer perle, denn sowas findet man selten, jemanden der das noch mit liebe macht…

Oliver Hillary
26. September 2011

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