Allgemein

Maltes Haushaltstipps

Monday, March 5th, 2007 | Allgemein | 1 Comment

Kreditkarteneinkäufe werden billiger, wenn die Kreditkartenfirma die falsche Kontonummer hat.

Apple Core Duo

Friday, March 2nd, 2007 | Allgemein | 3 Comments




Apple Core Duo

Originally uploaded by </paul>.

Eindeutig.

Sehnsucht nach dem kaltem Krieg

Tuesday, February 20th, 2007 | Allgemein | No Comments

Der Niedergang der bösen Sowjetunion und des Warschauer Paktes hat ja auch seine Schattenseiten:
Eines meiner Lieblingsgerichte als Kind war Rindfleisch aus der Dose mit Zwiebeln, grünen Bohnen und Kartoffeln. Die Rindfleischdosen gab es relativ günstig aus den Kriegsbeständen der BRD, die in regelmäßigen Abständen ausgetauscht wurden. Und der Skandal: Die Dosen gibt es nicht mehr! Man bekommt zwar immer noch Rindfleisch in Dosen, aber das ist nicht mehr dasselbe, der Geschmack ist anders.
Mag nicht jemand wieder ein paar 1000 Panzer in Richtung Deutschland drohen lassen?

Nashörner in Bagdad

Friday, February 16th, 2007 | Allgemein, Irak | 1 Comment

Einige erinnern sich vielleicht, ich habe mal mit Carsten Stormer zusammengewohnt und sein Leben hat etwas andere Formen als meines angenommen. Hier sein neuester Bericht aus Bagdad:

Nashörner in Bagdad
Von den Schwierigkeiten von einem amerikanischen Militärlager ins andere zu kommen.

Warten ist mühsam. In Bagdad wartet man lange, sehr lange – und sehr oft. Am Flughafen auf einen Helikopter, der um 14 Uhr abfliegen soll, zum Beispiel. Auf diesen freue ich mich seit sieben Stunden. Dass er eine Stunde früher abflog, diese Information hat man mir vorenthalten. Man erfährt es erst, wenn es schon zu spät ist. „Der Pilot war zu früh und wolle nicht warten“, heißt es um halb drei. „Werter Herr, hätte man da nicht Bescheid geben können?“, frage ich und rufe ein Schulterzucken hervor. Dass ich mir die Nacht auf harten Plastikstühlen um die Ohren geschlagen habe, nur, um diesen Vogel zu erwischen, das interessiert den netten Mann in Uniform nicht. Auch nicht, dass ich in die Grüne Zone muss, um meine Akkreditierung zu erhalten. „Dies war der letzte Hubschrauber, der in die Grüne Zone fliegt. Zumindest für heute. Sorry“, höre ich. Morgen? Ja, da gehe wieder einer. Wann? „Um 14 Uhr, wie immer.“ Aha.

„Nun machen Sie sich mal keine Sorgen, Sir. Alles kein Problem“, sagt der Soldat. „Nehmen Sie doch den ‚Rhino’.“ Den was? „Den R-H-I-N-O, Mann. Das ist ein gepanzerter Bus, der den Flughafen mit der Grünen Zone verbindet.“ Ach so. Also die kriegstaugliche Version eines Shuttlebusses, wie an jedem normalen Flughafen. Nur, dass dieser Bus am Wegesrand platzierte Bomben verträgt. Granaten und Panzerfäuste sowieso. Beruhigend. Egal, immer noch besser als Hubschrauber zu fliegen, denn die werden gerne abgeschossen. Fünf allein in den letzten zwei Wochen. Seit Ausbruch des Krieges waren es insgesamt fünfzig. Die Aufständischen sollen eine neue, „hoch entwickelte Waffe“ benutzen, las ich in Stars and Stripes. Also ab in den Bus.

„Rhino“, die englische Abkürzung für Nashorn. Ich stelle mir ein dickes, graues Gefährt vor – vielleicht mit einem Horn vorne an der Windschutzscheibe. Nur, wo fährt er ab und wie komme ich dorthin? Gibt es Bushaltestellen? Muss ich laufen? Per Anhalter fahren? Verdammt, kann mir mal einer helfen!
„Ach“, sagt der freundliche Soldat, der mir nicht Bescheid gab, dass sich der Flugplan geändert hat. „Das ist ganz einfach. Mit dem Bus nach Camp Stryker, umsteigen, und dann weiter nach Camp Liberty.“
Und wann fährt der Rhino ab?
„Keine Ahnung, Mann. Auf Wiedersehen.“
Danke, und wo zum Teufel sind Liberty und Stryker?

Alles leichter, als gedacht. Gleich vor dem Hangar ist eine Bushaltestelle. Nach nur einer Stunde kommt schon ein Bus. In Camp Stryker steige ich um nach Liberty. Am Himmel kreisen Kampfhubschrauber und ich bilde mir ein, Maschinengewehrfeuer zu hören. Warum auch nicht, immerhin ist das hier Bagdad. Am Fenster ziehen einige von Saddams Palästen vorbei. Groß und prächtig, manche sogar mit künstlich angelegten Seen. Wow! Ich muss an Sheherazade denken, dem Mädel aus 1001 Nacht.

In Camp Liberty erfahre ich, dass der „Rhino“ hier gar nicht abfahre. „Dafür müssen Sie nach Camp Stryker. Hat man Ihnen das nicht gesagt?“ Aber ob ich nicht einen Kaffee möchte, solange ich auf den Bus warte. Sehr freundlich diese Amerikaner. Nur etwas planlos wirkt der Informationsfluss. Ob man mir denn verraten könne, wann der Rhino abfährt. Nö, das könne man leider nicht. Noch nen Kaffee?

Also wieder zurück nach Camp Stryker. Von dem Bus, den ich nehmen sollte, sah ich nur noch die Rücklichter. Er kam, sah und fuhr zu früh ab. Großartig, dann kann ich mir die Zeit noch ein wenig mit Warten vertreiben. Ich komme mir inzwischen ein bisschen albern vor, mit schusssicherer Weste, Helm und zwei Rucksäcken von Lager zu Lager zu hetzen.

20 Uhr. Ziel erreicht. Hier hätte ich schon vor drei Stunden sein können. Ich bin mir sicher, dass ich den Nashorn-Bus verpasst habe. Nee, der fahre erst zwischen 23 und drei Uhr ab, sagt man mir. Genauer gehe es leider nicht. Na, endlich eine Aussage, mit der etwas anfangen kann. Zum Glück bin ich zu früh da.

Greylisting

Tuesday, January 2nd, 2007 | Allgemein | No Comments

Ob es versteckte Ironie war, das Titelbild der UpTimes, der Mitgliederzeitschrift der GUUG mit Jon Maddog Hall zu bebildern und als erstes Thema Greylisting zu bewerben?

Kreditkarte in Rekordzeit sperren

Friday, December 29th, 2006 | Allgemein | 7 Comments

Ich kaufe ziemlich viel Material für Kunden ein und um dies besser von meinen privaten Ausgaben trennen zu können, habe ich mir eine zusätzliche Kreditkarte gekauft. Dies ist recht günstig, da ab 10.000,- € Umsatz die Kosten von 140,- € für die Karte auf 0,- € reduziert werden und ich zusätzlich noch Flugmeilen bekomme (und diese bereits versteuert sind).
Allerdings reduziert man den Nutzwerk der Karte ziemlich schnell auf 0, wenn man innerhalb einiger Stunden nach Empfang der Karte einen 24-Zoll iMac mit einigem Zubehör mit Hilfe der Karte bestellt. Da scheinen nämlich alle Alarmsysteme loszuschlagen und das Ergebnis ist, dass ich entweder meine Bank und die Kreditkartenfirma zusammenbringen muss, damit diese meine Bonität besprechen können, oder ich warten darf, bis die ersten Rechnungen von mir bezahlt worden sind.
Zumindestens habe ich erfahren, was die Aussage: “Kein vorgegebenes Ausgabenlimit im Rahmen Ihrer
finanziellen Möglichkeiten” bedeutet.

Guter Kundenservice

Saturday, December 23rd, 2006 | Allgemein | No Comments

CD für die Schwiegernichte. Sie wünscht sich diese Pro7-Band. Also kauf ich seit Jahren mal wieder eine richtige, schon gebrannte, CD. Der Verkäufer guckt mich an, fragt “Geschenk?”, ich nicke und er warnt mich: “Hör’s dir ums Verrecken nicht an. Ich warne dich.”
Guter Service.

Werbewunder

Thursday, December 21st, 2006 | Allgemein | 6 Comments

Da kauf ich Hackfleisch, um Bolognese auf Vorrat zu machen und der Verkäufer schafft es mit einem Schwung, genau 2,5 Kilo Fleisch auf die Waage zu legen.
Erst später fiel mir auf, dass ich tatsächlich bei Edeka war.

Nass-/ Trockenrasieren

Wednesday, December 20th, 2006 | Allgemein | 6 Comments

Wie ist da eigentlich der Stand der Technik, sind die Trockenrasierer so gut wie eine anständige Nassrasur (mit den ganz normalen Klingen, die zum Aufschneiden der Pulsadern sowieso im Haus sind). Und kann man die eigentlich mal ausprobieren (und werden die danach auch wieder gereinigt?)

Entgangene Versuchung

Monday, December 18th, 2006 | Allgemein | 1 Comment

Ich war ja leicht versucht, den lästernden Deutschen im Museum in New York, die sich erzählten, wie schrecklich oberflächlich alles wäre und überhaupt nur Fastfood und die Isolierung der Fenster sei ja auch so schlecht, einen üblichen Gruss aus der NS-Zeit entgegenzuwerfen, damit sie auch wirklich alle Klischees bestätigt bekommen. War dann doch zu feige.

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