Segeln
Travemünder Woche
Sunday, July 23rd, 2006 | Lübeck, Segeln, Sport | 1 Comment
Ich verbringe diese Woche (und auch schon die letzten drei Tage) einen nicht unbedeutenden Teil meiner Zeit in Travemünde, um dort bei der Auswertung der Regatten mitzuhelfen. Dabei bin ich zuständig für die Bahnen Charlie, Hotel und Foxtrott, für die letzten Tage hiess das dann Contender, 505er, International Canoes IC und AC, Neil Pryde RS:X, International 14, für die nächsten Tage habe ich noch nicht alle Klassen im Kopf, auf jeden Fall werden die Musto Skiffs mit dabei sein. Das Ergebnis meiner Bemühungen kann man dann auf dieser Seite bewundern.
So eine Regattabuchhaltung ist nicht ganz trivial. Es gibt fast 900 Boote, die bis zu 12 Wettfahrten durchführen. Der Zieldurchlauf wird von der Regattaleitung auf dem jeweiligem Boot von 3 Leuten mitgeschrieben, das Ergebnis wird verglichen und dann per Telefon an uns durchgegeben. Wer schon einmal versucht hat, eine Telefonnummer bei viel Wind durchzugeben, kann sich die Schwierigkeiten vorstellen.
Wir geben dann die Ergebniss ins Programm ein, versuchen dabei, die offensichtlichen Fehler zu korrigieren (Zahlendreher, falsche Ländercodes usw.) und fragen bei Unklarheiten nach. Dazu kommen dann die speziellen Codes für bestimmte Ereignisse, wenn z. B. eine bestimmte Flaggenstrafe verhängt wurde, Schiffe nicht rechtzeitig beim Start waren, unterwegs aufgaben, nach Zieldurchgang zurückzogen usw.
Nach 3 Durchläufen sind die Regatten für den Tag beendet, die Segler kommen wieder rein, sehen die Ergebnisse, bekommen einen dicken Hals und gehen sich beschweren. Ausserdem gibt noch ordentliche Protestverhandlungen, wenn z. B. ein Schiff ein anderes berührt hat und die Schuld unklar war oder die Schiedsrichter dies nicht gesehen haben (das ist übrigens beim Segeln nicht ungewöhnlich oder unüblich). Wir versuchen dann, die offensichtlichen Fehler sofort zu ändern (das sind z. B. falsche Segelnummern, DNS (Did not Start) statt DNF (Did not Finisch), Übertragungsfehler u. ä.), der Rest wird dann mit der Jury geklärt oder mit der Anmeldung. Wir setzen nämlich ganz gerne Segler, die sich nicht korrekt angemeldet haben oder noch nicht ihr Startgeld bezahlt haben, als “Disqualifiziert” auf die Liste, damit die sich bei uns melden. Es gibt ca. 2800 Segler bei der Travemünder Woche, insofern ist dies ein schneller Weg, bestimmte Leute zu finden. Ausserdem muss man ein paar Regeln wälzen: Es gibt sogenannte Streicher, gewissermassen Freischüsse, so dass man bei 5 Regatten ein Ergebnis wegfallen lassen kann, bei 9 Regatten sogar zwei. Ausser bei den Surfern. Die dürfen (aber wohl nur dieses Jahr) schon nach 8 Regatten 2 Ergebnisse streichen. Dann die Frage: Wer segelt in der Gruppe U19 (Unter 19)? Zählt das genaue Geburtsdatum oder wird das nach Jahrgang berechnet? Bei solchen Fragen kann es dann durchaus interessante Diskussionen geben, wobei die Segler selbst dies meist besser als die Wettfahrtleitung weiss…
Ausserdem kommen noch regelmässige Durchsagen dazu, besonders beliebt ist “Die folgenden Fahrzeuge werden gerade abgeschleppt: …”
Damit verbringe ich dann meinen Tag, helfe in der Regel vormittags, wenn noch keine Ergebnisse vorliegen, woanders aus und gucke mir ansonsten den ganzen Tag schöne Schiffe an.
Pfingsttour nach Niendorf
Thursday, June 8th, 2006 | Segeln | No Comments
Hin waren es 27 Seemeilen, die wir in 5,5 Stunden im wesentlichen Platt vor dem Wind raumschots verbracht wurden. Nur den recht geraden Weg nach Niendorf hoch (das letzte Stück) sind wir am Wind gesegelt und haben mit 6,8 Knoten einen neuen Geschwindigkeitsrekord erreicht, da es in Böen bis zu 5 Windstärken wehte und aufgrund der geschützten Lage keine Welle lief. Ausserdem haben wir kurzzeitig vor der Ansteuerungstonne Wismar über 7,5 Knoten erreicht, wenn wir eine Welle herabsurfen konnten. Das war eine Rauschefahrt
.
Der Rückweg liess sich erst recht gut an, leider kam der Wind direkt von vorne, und drehte eher südlich als nördlich, so dass wir uns mit ein paar Kreuzschlägen vorarbeiten mussten. Nachmittags schlief dann erst der Wind ein, um dann mit einem kräftigen Regenschauer auf Nord zu drehen. Bei 1-2 Windstärken war das Hereinsegeln nach Travemünde dann auch nicht die reine Freude, da das Schiff mehr durch die Wellen vorgedrückt wurde, als durch den Wind angebtrieben. Nachdem wir auf 1,5 Knoten runter waren, sind wir die letzten 5 Seemeilen motort. Die Rückfahrt hat insgesamt 9,5 Stunden gedauert und war 33 Meilen lang.
Insgesamt hats sehr viel Spass gemacht, einige kleinere technische Schwierigkeiten konnten mit der Hilfe von Uwe überwunden werden, vielleicht schreib ich da noch etwas zu.
Und unser Anlegemanöver war perfekt. Da schreib ich garantiert noch was zu. (Es ist nämlich so, dass man so toll Segeln kann, wie man will, aber wenn man das Anlegemanöver verpatzt, dann lachen doch alle über einen…)
Neue Polster
Tuesday, May 16th, 2006 | Segeln | No Comments
Im Schiff gibts neue Polster:

Stoff zusammen ausgesucht, dann gewaschen, geschnitten, genäht, gebügelt, und auf passend gesägte Sperrholzbretter getackert. Lang lebe der Elektrotacker. Schick, oder?
Grossartige Tage
Thursday, May 11th, 2006 | Lübeck, Pia, Segeln | No Comments
Gestern den Tag über gearbeitet, 2 Kunden glücklich gemacht, eine gute Erkenntnis über eine unfreundliche Kollegin gehabt, die mir das Leben in Zukunft viel leichter macht, nach Hause gefahren, festgestellt, dass eine grossartige Designerin wieder mal einen tollen Entwurf gemacht und ich damit morgen dem Auftraggeber zufrieden stellen werde und dann die tollste Freundin von allen begrüsst, die gerade vom Schwimmen kam.
Heute früh aufgestanden, um 9 Uhr Termin in der Sparkasse gehabt und gemeinsames Konto beauftragt, dazu Tagegeld und Depot für Fonds, alles ganz normal, aber schön, so zukunftsgewandt. Danach etwas gemacht, dass ich schon immer mal machen wollte, eine Sonnenbrille gekauft. Ray Ban 623/9A, grau, bläuliche Gläser, grossartiges Licht:

Frühstück in der Remise (so lala), zurück nach Hause, alte Schiffspolster heruntergeholt und vermessen
Danach im Stoffladen gewesen, Polsterstoff für das Schiff bestellt, bei der Gelegenheit gleich noch 3 Kissen und Geschirrhandtücher mitgenommen. Stoff kommt morgen früh an, das reicht noch, ihn zu waschen und dann die Polster neu zu machen. Dafür dann heute nachmittag Sperrholz für die Hinterfütterung gekauft, zum Segelladen gefahren und die neue bestellte Wantbefestigung abholen können. Auch die Mastrutscher lassen sich gut an, dazu später mehr. Zwischendurch eine Mail an einen Kunden gescchickt, auch für heute abgehakt. 2 Telefonate geführt, Auto gewaschen, da die Frontscheibe mehr dem Herrenklo auf dem Hurrican-Festival ähnelte als mit lieb war, fürs Abendessen eingekauft, dabei eine Rechnung abgeschickt, von der ich weiss, dass sie spätestens Montag auf dem Konto sein wird, Hemden zur Reinigung gegeben, Pia zwischendurch zu Uni gebracht und danach wieder abgeholt, Süddeutsche gelesen, morgen wird der Stoff abgeholt, die Polster fertiggemacht und abends gesegelt und am Wochenende dann zum Ansegeln mit dem LYC nach Neustadt.
Manchmal läuft es einfach. Die Tage sind dann grossartig.
Die Polizei, dein Freund und Helfer
Wednesday, April 26th, 2006 | Segeln, Technik | No Comments
Heute wollten Pia und ich den Mast der Samica abermals legen, um ein Gewinde hineinzuschneiden, das das alte Gewinde, das zur Befestigung der Antenne und der Windfahne dient leider komplett ausschlagen ist.
Leider sprang der Motor nicht an und so reparierte ich erstmal den Motor. Das Problem war zum Glück klein, nur das Ein- und Ausbauen dauerte recht lange. Dann war leider keine Zeit mehr, den Mast zu legen, also nutzte ich die Restzeit, um das Treibstofflager aufzuräumen und ein paar Kanister auszusortieren, die wir nicht immer im Schiff haben müssen. Als es dann Zeit war zu gehen nahm ich die Kanister, Pia ging hinter mir und ich sprang elegant wie immer auf den Steg. Dieser war auch rutschig wie immer, was dazu führte, das ich mich gut der Länge nach hinlegte und meinen rechten Unterschenkel kräftig aufschürfte. Damit ist jetzt auch der Bereich zwischen dem Fuss und dem Knie versorgt und Frauen stehen ja eh auf Narben.
Wie dem auch sei, ich lag da so rum und ein Boot der Küstenwache, hier in Gestalt der Wasserschutzpolizei rauschte heran. Der Herr Wasserschutz kam auf den Steg, legte sich dabei nicht hin und nahm galant aus Pias Hand die Kanister, Werkzeug und die Taschen, die ich eigentlich übernehmen wollte. Ich sass dabei ein paar Meter daneben und wartete auf das Nachlassen des Schmerzes.
Ich war beeindruckt, so mag ich meine Steuermittel bei der Arbeit. Der Herr Amtmann war allerdings weniger an uns als am Inhalt unserer Kanister interessiert, suchte er doch eigentlich den Verursacher der Ölspur, die sich deutlich sichtbar im Hafenbecken zeigte. Er leuchtete in und schnüffelte an den Kanistern, bemerkte, dass sie trocken und sauber waren und war ganz enttäuscht, das sie offensichtlich seit vielen Jahren nicht mehr benutzt wurden. Das die trocken waren, liegt übrigens daran, dass da vor 5-6 Jahren mal Benzin drin war und die Reste sind natürlich im Laufe der Zeit verdunstet.
Dann wünschte er uns einen schönen Tag, sprang zurück auf sein Boot und war weg.
Lochbleche in Lübeck
Wednesday, April 19th, 2006 | Lübeck, Segeln | No Comments
Falls man mal ein dringendes Bedürfnis nach individuell geformten Edelstahlprodukten hat, ist Ulrich Knottenberg ein durchaus kompetenter und freundlicher Ansprechpartner. Man erreicht ihn in der Speckmoorstrasse 1 oder unter 0451/ 6926205.
Und ja, das soll durchaus Werbung sein, dank ihm können wir nämlich morgen in Ruhe den Mast setzen.
Cafe Steinhusen
Saturday, April 8th, 2006 | Lübeck, Segeln | No Comments
Wenn man morgens erst bei Hanö Primer und Antifouling für den Propeller gekauft hat, dann im Baumarkt noch ein Gerät zum Polieren besorgt (das klappt übrigens noch nicht so toll, wenn da jemand noch einen guten Tip zum Polieren und Schützen von Schiffswänden hat, dann immer her damit) gekauft, eine neue Antenne beim Opelhändler erworben, weil die alte von irgendwelchen Witzbolden abgedreht wurde (übrigens gab es in der ganzen Strasse keine Autos mit abnehmbarer Antenne mehr) und dann endlich die Mareike abholt und mit Pia und ihr nach Travemünde fährt, um am Schiff zu arbeiten; und dann das Schiff von aussen und innen putzt, die Ständer wieder austauscht (wir haben ein ganz tolles 8 Ständer-System, das nie jemand würdigt, weswegen ich morgen noch Photos für einen eigenen Blogeintrag schiessen werde), die Buchstaben LYC und darunter Travemünde am Heck anbringt, den Propeller mit 120er Papier anschleift, mit Aceton säubert, 2mal mit Primer einsprüht und danach 3mal mit Antifouling einsprüht, den alten Treibstoff ablässt, damit morgen neues Benzin-Öl-Gemisch den Motor antreibt, das Ganze im Regen stattfindet und man ordentlich durchgefroren ist, dann am späten Nachmittag wieder nach Hause kommt, kurz vor 18 Uhr noch Einkaufen war, man geduscht hat und während die Frau noch duscht schnell den Reis, die Hähnchenspiess und das Gemüse zubereitet, man also wieder warm, satt und zufrieden ist, dann gibt es keine grössere Freude als diese Tüte zu sehen:

Das Cafe Steinhusen nämlich, das Am Burgfeld 3 in Lübeck zu finden ist, hat Torten. Und zwar grossartige Torten. Ohne Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, Backhilfen und selbstverständlich auch ohne Fertigprodukte. Dafür eine gigantische Auswahl, man erzählt von über 50 unterschiedlichen Torten, die man an manchen Tagen dort (gleichzeitig!) bekommen kann.
In diesem Fall wartet eine Charlotte auf mich und ein Stück Erdbeertorte auf Pia. Und noch ein Stück Käsesahne, falls die Charlotte sich langweilt. Und diese Torte versöhnt einem dann mit dem langen Arbeiten, den nassen, kalten Arbeitsklamotten und den Händen, die man für die nächsten Tagen nicht mehr sauber bekommt, weil die Mischung aus Antifouling, Primer, Altöl, Staub und Epoxidharz sich als sehr beständig erweist.
Die Charlotte wurde in diesem Fall mit Schokoladencreme und Waldfrüchten gemacht, die Biskuits dazu waren in einem leckeren Saft getränkt und trotz der zu vermutenden Mächtigkeit kam das ganze sehr zart und luftig daher. Pia war von der Erdbeertorte auch sehr angetan, alleine die handwerkliche Kunst der 8 Schichten (Biskuit, Marmelade, anderer Biskuit, Vanillecreme, dunkler Biskuit, Erdbeercreme, heller Biskuit, Eischnee) beeindruckte schon und das die Erdbeercreme nach Erdbeere und nicht nach Zucker schmeckte tat der Torte auch viel Gutes. Der Eischnee war übrigens zart angebacken, oben knusprig und der Rest noch sehr fluffig.
Die Käsesahne wusste auch zu überzeugen, der Blätterteig unten war etwas hart, aber dafür waren sowohl die Käseschicht als auch die Sahneschicht angenehm leicht und ergänzten in ihrem Geschmack die Charlotte sehr fein.
Sollte nun jemand Lust bekommen haben, diese Cafe zu besuchen, so möchte ich darauf hinweisen, dass ohne die vorher beschriebene Tätigkeit der Tortengenuss nur halb so beeindruckend ist. Im nächsten Winter gebe ich daher gegen einen geringen Kostenbeitrag gerne die Möglichkeit, erst auf dem Schiff zu arbeiten, um dann in die richtige Tortenlaune zu gelangen.
Einiges, was keinen Platz fand:
Die Konditorei hat einen Platz im Internet. Mehr sag ich mal nicht dazu.
Photos vom Kuchen gibt es nicht, da müsst ihr Herrn Paulsen fragen. Ich stelle ihm gerne die geeigneten Testobjekte hier zur Verfügung, aber ich befürchte, er zerstört sie dabei. Dann kriegt er keine und ihr keine Photos.
Metabo SX E 425 XL Exzenter Schleifer
Friday, April 7th, 2006 | Segeln, Technik | 1 Comment
Vor ein paar Tagen hatte die Pia ja Geburtstag und wie alle jungen Damen in ihrem Alter hat sie sich sehr über einen Metabo SX E 425 XL Exzenter Schleifer gefreut.

Zuerst bekam sie die kleine Variante mit 125 Millimeter Schleiftellerdurchmesser, dann fanden wir in Lübeck aber noch die grössere Variante (die heisst dann XL und nicht etwa 450 oder so) und weil das fast 50% mehr Auflagefläche sind und wir ja durchaus Fläche zu schleifen haben, tauschten wir die kleinere in die grössere Variante um.
Die Fläche, die wir zu schleifen haben ist natürlich das Boot, genauer das Unterwasserschiff und es sind so ca. 15 Quadratmeter. Im letzten Jahr haben wir das noch per Hand gemacht (bzw. mit einem Bandschleifer) und haben zu zweit ca. 2 Tage benötigt.
In diesem Jahr also die Metabo. Dazu kam, dass ich in einer der letzten Ausgaben der Yacht von einer speziellen Schleifscheibe las. Die heissen Abranet, sind von der Firma Mirka zu bekommen und setzen laut Aussage wesentlich langsamer zu als herkömmliche Schleifscheiben es bei Lacken und Beschichtungen tun. Man kann die Scheiben über Yachticon bestellen oder aber einzeln bei Hanö in Lübeck bekommen, die sind da auch nicht viel teurer (1,40 € pro Scheibe statt 1,20 € pro Scheibe, aber bei Yachticon nur im 50er Pack).
Ich habe probeweise erstmal 10 Scheiben gekauft und später dann nochmal 5 weitere. Wir fingen dann mit dem Schleifen an, wobei sich Pia aus unerfindlichen Gründen lieber der Decke im Schiff zuwandte und mich unten am Schiff alleine liess. Da ich aber das Abkratzen von alten Deckenresten nicht zu meinen grossen Hobbys zähle, störte mich das nicht weiter und ich machte mich ans Schleifen.
Schnell stellte ich fest, dass eine Absaugung nötig ist. Und dass blauer Schleifstaub sich recht gut in der Haut festkrallt. Ich hatte zwar einen Atemschutz, aber ohne einen vernünftigen Staubsauger ist das Schleifen nicht das rechte Vergnügen. Also zurück zum Baumarkt, das Billigmodell für 40,- € betrachtet, den Kärcher A 2004 für 50,- € betrachtet (Kärcher, Amazon), der Kärcher passte praktischerweise auch ohne Adapter an die Metabo, noch etwas Gaffa-Tape zum Zukleben gekauft und schon gings weiter, nun mit dem Kärcher als Absaugung. (Der Verkäufer meinte noch, dass man bei grösseren Staubmengen schon einen speziellen Staubabsauger nehmen sollte, bei unseren Mengen aber das nicht so schlimm sei.)
Mit einer vernünftigen Absaugung ging es nun auch lustig voran und nach nur 5 Stunden hatte ich das ganze Schiff abgeschliffen. Ich war beeindruckt. Alles war ab, der Rumpf fertig für den Primer und es sah besser und sauberer als im letzten Jahr.
Daher mein Tip des Tages: Wenn ihr zufällig gerade ein Schiff zu schleifen habt, dann nehmt einen guten, grossen Excenterschleifer, Abranetscheiben und eine gute Absaugung. Das spart Arbeit, geht schnell und man saut sich nur mäßig dabei ein. Ich hab übrigens 14 Scheiben verbraucht, 1 Quadratmeter pro Scheibe ist also meine Faustformel. Eventuell kann man das aber noch mit einem speziellen Schleifteller, der mehr Löcher zum Absaugen hat, verbessern, hat sich bei uns aber nicht so recht gelohnt, deswegen haben wir den nicht gekauft.
Disclaimer: Mag jetzt sein, dass der Artikel sehr nach Werbung aussieht, leider haben wir aber nichts gesponsort bekommen (Hallo, Festool? Wollt ihr nicht…), sondern ich bin echt froh, dass das Schiff so schnell abgeschliffen war. Dank des Primers wird es hoffentlich im nächsten Jahr mit Überstreichen getan sein und das Unterwasserschiff kein Schleifen nötig haben.
Keine Zeit zu bloggen
Wednesday, April 5th, 2006 | Lübeck, Pia, Segeln | No Comments
Eigentlich eine Ausrede, aber im letzten Monat kam alles zusammen:
- Umzug
- infolge dessen 2 Wochen kein Internet
- Ausräumen der alten WG, da dort jetzt renoviert wird
- Extrem viel Arbeit
- Schiff für die neue Saison (die am 9. April beginnt) fertigmachen
- Geburtstag der Holden
Da blieb einfach keine Zeit.
Aber jetzt wirds hoffentlich etwas besser.
Beim Gardinen-Aufhängen vom Hocker fallen
Wednesday, April 5th, 2006 | Segeln | No Comments
Ich dachte, dass gibt es nur in schlechten Filmen.
Irrtum.
Aua.
Nachtrag: Übrigens muss man hier mal Phillip und natürlich auch Pia loben, denn der Phillip ist selbstlos eingesprungen und hat gerade mit Pia zusammen den Primer auf das Schiff gebracht, so dass wir am Freitag das Antifouling aufbringen können. Echte Freunde. Danke.
Abstimmung
Wie oft sollte man seine Bettwäsche wechseln?
- Zweiwöchentlich (29%, 30 Votes)
- Monatlich (23%, 24 Votes)
- Wenn sie stinkt (19%, 20 Votes)
- Wöchentlich (13%, 13 Votes)
- Die kann man wechseln? (12%, 12 Votes)
- Morgens und Abends (2%, 2 Votes)
- Täglich (2%, 0 Votes)
Abgestimmt haben: 103 Besucher.
Letzte Kommentare
- Olaf on Kochen.
- Mark Pepper on Scanwich
- Malte Diedrich on Rindfleisch mit Gemüse, chinesische Art
- Nientiedt on Rindfleisch mit Gemüse, chinesische Art
- Willi on Metabo SX E 425 XL Exzenter Schleifer
- Daniel on Aubaah
- isabo on Atlassian Crowd mit Open Directory auf Apple Snow Lepoard 10.6 verbinden
- Kurt Hallerried on Katzenjammer
- Yes, we gähn – hier ein paar Muntermacher! « designest.de on Wir wählen CDU, CDU, wähl auch du, CDU
- shibumi on Standardpasswort von Brotherdruckern
Kategorien
- Allgemein (315)
- Bremen (134)
- Sport (76)
- Bücher (16)
- Gastbeiträge (6)
- Hamburg (2)
- Home (1)
- Internet gucken (499)
- Weblogsachen (73)
- Irak (2)
- Kochen (6)
- Laurie (27)
- Lübeck (23)
- Medien (157)
- Medienherpes (62)
- Musik (101)
- Politik (5)
- Segeln (24)
- Technik (247)
- Treehuggin Posse (230)
- Pia (72)
- Wohngemeinschaft (60)
- Uncategorized (281)
- Universität (94)
- zuhause (2)
