Akute Leukämie

Friday, July 17th, 2009 | Allgemein | 30 Comments

und wie man vielleicht helfen kann:

bitte-rettet-unseren-papa

Falls also jemand noch nicht als Knochenmarkspender registriert ist, wäre dies eine gute Gelegenheit, es nachzuholen.

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SPD-Online-Wahlkampf

Friday, June 26th, 2009 | Internet gucken | 1 Comment

Eine schöne Darstellung des SPD-Online-Wahlkampfs von Nerd Reynolds.

SPD-Online-Wahlkampf

Linkdump

Thursday, June 25th, 2009 | Uncategorized | 1 Comment

Irgendwie schreib ich nix, aber ein paar hübsche Links habe ich dann doch:

Die Kaltmamsell verlinkt ein Interview über Risottomythen.

Ein paar Ratschläge, wie man im Ballet Erfolg hat.

Das endgültige Gratin-Dauphinoise-Rezept

Herr Paulsen folgt zum zweiten Mal unserer Empfehlung und geht in Bremen essen. Das erste Mal hatte ihm auch gefallen.

Warum es um Zensur geht

Monday, April 27th, 2009 | Internet gucken | 1 Comment

Jens Scholz schreibt:

Da reiben sich gerade so viele die Hände, daß man eigendlich ein beständiges Rauschen hören müsste. Die Idee, das Thema Kinderpornografie als Popanz vorzuschicken, um das nun geplante Internet-Zensursystem einzuführen war aber auch wirklich eine richtig gute. Hat das ja zuvor mit den Themen Terrorismus und Internet-Kriminalität nicht wirklich hingehauen, kann man hier spitzenmäßig mit dem Holzhammer wedeln und Kritiker einfachst diffamieren, indem man die eigentliche Kritik ignoriert und ihnen vorwirft, sie wollten die Verbreitung von Kinderpornografie schützen. Wie schnell schon der Vorwurf zum beruflichen und gesellschaftlichen Tod führen kann, zeigte man nur wenige Wochen zuvor ja schonmal anschaulich am Exempel Tauss (der übrigens natürlich nicht im Netz “erwischt” wurde, sondern über Handykontakte und DVDs per Post).
Aber ich schweife schon wieder – wie es durch die Wahl dieses Themas ja auch gewünscht ist – ab.
Denn das Problem, das die Kritiker haben, ist ja natürlich nicht, daß man den Zugang zu Kinderpornografie sperren will, sondern das Sperrinstrumentarium, das man dazu baut. Schaut man sich das an, merkt man schnell: Es geht nicht um Kinderpornos und wie man dagegen vorgeht. Ging es nie.
Es geht um die Installation eines generellen technischen Systems und die generelle Art und Weise, wie es betrieben wird: Es geht darum, daß eine waschechte, diesen Namen zu Recht tragende, Zensur ermöglicht wird. Auch wenn die zunächst gesperrten Websites tatsächlich nur Kinderpornografie beinhalten (was die Liste eigentlich extrem kurz halten müsste) wäre sowohl die Technik, die Verwaltung und sogar die Psychologie installiert, um sofort eine effektive Zensur betreiben zu können.
Technik
Die Provider sollen ihre Nameserver so umbauen, daß Webseiten, die das BKA aussucht und ihnen nennt, nicht erreichbar sind und dem Nutzer bei Aufruf stattdessen eine Sperrseite angezeigt wird. Gleichzeitig soll das BKA jederzeit abrufen könne, welche Nutzer auf Webseiten aus dieser Liste zugreifen wollten und stattdessen auf die Sperrseite geleitet wurden.
Ein normaler Internetnutzer, der seinen Nameserver nicht auf einen freien DNS-Server umstellt, sieht bestimmte Seiten nicht und erhält die Mitteilung, er wolle sich gerade Kinderpornografie ansehen. Ob das stimmt, weiß er nicht und nachprüfen darf er das auch nicht, da ja schon die Suche nach Kinderpornografie strafbar ist. Der Nutzer muss sich in diesem Moment weiterhin im Klaren sein, daß er gerade etwas getan hat, was das BKA als illegal ansieht und als Grund ansehen kann, gegen ihn vorzugehen.
Die allein schon technisch verursachten Risiken für jeden Internetnutzer sind immens, noch dazu, weil man damit auch noch eine perfide Beweisumkehr eingebaut hat: Sie müssen künftig ihre Unschuld beweisen, z.B. daß sie “versehentlich” die gesperrte Seite angesteuert haben. Viel Spaß beim Versuch, Richtern TinyUrls, iFrames, Rootkitangriffe, Hidden Scripting und so weiter zu erklären, wenn Sie überhaupt wissen, was das ist.
Die Lösung zunächst: Den Nameserver umstellen, um sich dieser Gefahr vollständig zu entziehen. Geht schnell und kann jeder.
Die Technik ist allerdings interessanterweise das kleinste Problem in dieser ganzen Geschichte. Es gibt Staaten, die in ihren Zensurbemühungen schon wesentlich weiter sind. Die Menschen dort können dennoch sowohl anonym als auch unzensiert das Internet benutzen. Das Internet ist von Nerds gebaut worden. Ein Staat kann da so viel fordern wie er will, er wird das Netz auf technischer Ebene never ever kontrollieren können.

Verwaltung
Hier liegen die springende Punkte, die das Ganze zum Zensurinstrument machen:
1. Die gesperrten Inhalte stehen auf einer Liste, die das BKA direkt und ohne Prüfungsinstanz erstellt und die die Provider möglichst ohne sie anzuschauen zu installieren haben. Es entscheidet kein Richter über den Inhalt, es überprüft keine unabhängige Institution über die Rechtmäßigkeit, es gibt keine Regelung, wie Adressen überhaupt wieder von der Liste gelöscht werden könnten. Die Polizei, die Verbrecher verfolgt, bestimmt, welcher Wunsch nach welcher Information ein Verbrechen ist. Vorab zu definieren, was ein Verbrechen ist und hinterher darüber zu entscheiden, ob ein Verbrechen begangen wurde ist aber nicht Aufgabe der Polizei.
2. Die Liste ist geheim. So lange diese Liste nicht in die Öffentlichkeit gerät kann alles drinstehen und nichts davon muss gerechtfertigt werden. Wer das in Frage stellt wird zum Verdächtigen. Wie Zensur in Reinform eben funktioniert.
3. Der Gesetzentwurf ist schwammig genug, daß das BKA im Prinzip alles in die Liste setzen kann. Da im Web jeder Inhalt nur einen Klick weiter vom letzten entfernt ist und das Gesetz möchte, daß auch “mittelbare” Seiten gesperrt werden können, kann somit de facto auch jede Seite gesperrt werden.
4. Das System soll die direkte Verfolgung von Zugriffen erlauben. es wird nicht nur gesperrt, sondern es kann auch nachgeschaut werden, wer sich die gesperrten Seiten ansehen will. Dies kann dann Anlass für verdeckte Überwachungen, Hausdurchsuchungen und andere existenzbedrohende Vorgänge sein.
Die Staatsanwälte dieses Landes üben ja seit einiger Zeit kräftig an der Vorverurteilungsfront, indem Sie inzwischen gerne mal Pressemitteilungen über eingeleitete Verfahren rausgeben und die Presse direkt zu möglichst spektakulär und öffentlichkeitswirksam inszenierten Verhaftungen mitnehmen (Zumwinkel, Tauss, Frau B.).

Psychologie
Womit wir schon beim gewünschten Effekt von Zensur sind: Die Einführung der Schere im Kopf. Die wirksame Selbstzensur, weil man nicht weiß, was eventuell passiert, wenn man zu laut und deutlich Kritik äußert. Die Geheimhaltung der Sperrliste und ihre völlige Unverbindlichkeit durch das Fehlen jeglicher Kontolle ist ein bewußt eingesetzes Instrument, um Verunsicherung zu erzeugen.
Ein anderes ist die Verknüpfung mit dem Thema Kinderpornografie, womit wir wieder am Beginn dieses Artikels wären. Man weiß ja inzwischen, daß auch nur der leiseste Ruch, man könnte eventuell irgendwas mit Kindesmissbrauch und Pädophilen zu tun haben, die Existenz vernichten kann, selbst wenn hinterher rauskommt, daß tatsächlich nichts an den Vorwürfen dran war. Wie nahezu generell nichts rauskommt. Das ist ein so extrem starkes und wirksames Druckmittel, was natürlich beispielsweise ein Herr Gorny sofort erkennt, weil sein Versuch, diese Schere im Kopf einzuführen (durch den Versuch, Filesharing als schreckliches Verbrechen zu diskriminieren), wirkungslos blieb und er sich nun an den besser funktionierenden Trigger dranhängt (indem er Urheberrechtsverletzung mit Kindesmissbrauch gleichsetzt).
Die Justizministerin gibt dann noch Tipps in die richtigen Richtungen, die natürlich prompt reagieren. Überhaupt, das mal ganz nebenbei, finde ich es immer wieder seltsam, daß Frau Zypries immer wieder als Warnerin vermittelt wird. Dabei war – so sagt sie zumindest – sie es, die den Gesetzentwurf gegenüber dem Vorabvertrag von Frau von der Leyen verschärfen ließ und dieser nun schon den Zugriff auf Stopp-Seiten verfolgen lassen will.

Um die Frage zu beantworten, warum und wann es in einer Gesellschaft überhaupt dazu kommen kann, daß ein Teil davon meint, einen solchen Eingriff vornehmen zu müssen und der andere Teil (zu dem ich u.a. mich zähle) darin ein so massives Unrecht sieht, das es zu bekämpfen gilt, kann man sich bitte den Artikel “Kampf der Kulturen” drüben bei netzpolitik.org durchlesen.

Den Artikel komplett copy/pasten, ganz egal wo wiederveröffentlichen, per Mail verschicken oder in Foren posten ist ausdrücklich erlaubt (Bitte aber als Autor Jens Scholz nennen. Ein Link zu Jens wäre zwar lieb, muss aber nicht.)

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Mehr Holz vor der Hütte

Thursday, March 19th, 2009 | Home | 9 Comments

Wir haben den Betonboden des Balkons besser begehbar gemacht:
Balkonboden

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Kosten Amazon EC2 Reserved Instances

Thursday, March 12th, 2009 | Technik | 1 Comment

Amazon bietet für seinen EC2 Service seit heute Vorausbezahlungen an. Wenn man 325$ vorher abdrückt, dann bekommt man die kleine Instanz für 3 Cent pro Stunde, statt für 10 Cent.
Wenn man Mathematik anwendet, wird man feststellen, dass sich das nach ca. 27 Wochen und 4 Tagen lohnt, also grob ein halbes Jahr Rechenpower. Wenn man eine EC2 Instanz ein ganzes Jahr nutzt, dann bringt das die Kosten eine Rechnerstunde auf 6,7 Cent runter oder monatlich auf ~49$ Serverkosten.
Alternativ kann man auch 500$ zahlen und eine Instanz für 3 Jahre zu 0,03 Dollar nutzen, das macht dann einen Durchschnittspreis von 4,09 Cent/h, bzw ~36$ Serverkosten im Monat.
(Wenn man Controller ist, dann würde man natürlich nun auch die Opportunitätskosten der 300 bzw 500 Dollar mit einbeziehen, aber hier liest zum Glück kein Controller mit)

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Mindestsumme bei Kartenzahlung

Monday, February 16th, 2009 | Allgemein | 12 Comments

Ich bin ja immer latent genervt, wenn einige Geschäfte meinen, ich dürfte erst ab 5,- oder 10,- mit einer Kreditkarte zahlen und darunter bitte nur Bargeld. Ich mag kein Bargeld, ich verlier das nur und auf dem Konto ist es eh besser aufgehoben.

In der letzten Woche habe ich dann mal bei VISA nachgefragt und siehe da:

Alle Händler, die Visakarten akzeptieren, müssen sich an die von Visa aufgestellten Regularien halten. Eine dieser Regeln besagt, dass es Visa Händlern nicht gestattet ist, einen Mindesteinkaufsbetrag festzusetzen. Dies gilt auch für Sonderangebote.

Falls mein Blogeintrag den Händler nicht überzeugt, dann bittet VISA der kartenausgebenden Bank kurz Bescheid zu sagen, damit würde das Problem dann kurzfristig gelöst werden.

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Google bietet Active Sync fürs iPhone

Monday, February 9th, 2009 | Technik | 15 Comments

Wenn man keinen eigenen Exchange-Server hat, kann man nun die Active Sync Funktionen von Google für das iPhone  nutzen. Damit werden dann Kontakte und Kalender aus den entsprechenden Google-Anwendungen mit dem iPhone über das Mobilfunknetz (oder WLAN) synchronisiert.

Die üblichen Paranoia-Bemerkungen finden Anwendung und es ist noch ziemlich beta.

Ausserdem ein Tip: Wenn man mehrere Kalender benutzt (man kann bis zu 5 Kalender einstellen), dann muss man mit dem iPhone auf http://m.google.com/sync gehen. Wenn man dann eine Nachricht bekommt, dass ein iPhone auf diese Seite nicht zugreifen darf, muss man die Sprache auf Englisch stellen, danach klappt dann der Zugriff.

(via fscklog)

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Brownies mit Walnüssen und Aprikosen

Wednesday, January 21st, 2009 | Kochen | 5 Comments

Brownies nach diesem Rezept, angereichert mit getrockneten Aprikosen und Walnüssen. Die Mengen wurden um 50% erhöht, da ich keine Backform in der passenden Größe hatte.

 

Brownies mit Aprikosen und Walnüssen

Brownies mit Aprikosen und Walnüssen

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Stützen der Gesellschafts

Wednesday, January 21st, 2009 | Internet gucken | No Comments

Stützen der Gesellschaft ist der Titel des neuen Blogs, das Don Alphonso bei der FAZ schreibt. Er schreibt über die bessere Gesellschaft über Bürgerlichkeit und die damit verbundenen Traditionen, ob im Guten oder im Schlechten.

Die ersten drei Beiträge sind unterhaltsam, lehrreich und tatsächlich sind sogar die Kommentare (teilweise) gut zu lesen.

Und wem der Name Don Alphonso bekannt vorkommt: Er schreibt auch Rebellen ohne Markt und ist in der Blogbar sehr aktiv.

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Kalender

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